Wir über uns

Das Label Alhambra Records wurde 1989 von Richard Kummerfeldt mit den ersten CDs zu amerikanischen Filmen ins Leben gerufen, darunter befanden sich u.a. auch drei Werke von John Williams. Es folgten verstärkt italienische Produktionen und natürlich viele deutsche Kompositionen von Rolf Wilhelm, Peer Raaben und Martin Todsharow.

Die Leidenschaft zur Filmmusik prägt das Label nun seit fast 20 Jahren. Alhambra Records gehört, wie das auf Soundtracks spezialisierte Tsunami Label, zur First Floor Entertainment. Nach langjähriger Zusammenarbeit wurde im Jahr 2005 die Firma dann von John Elborg übernommen und in eine GmbH überführt.

2006 begann eine enge Zusammenarbeit mit Mike Beilfuß, dem Chefredakteur des Magazins für Filmmusik Cinema Musica. Aus den Reihen der Cinema Musica kam dann auch die weitere Verstärkung des Alhambra-Teams.

Der Schwerpunkt von Alhambra Records liegt vor allem in der Veröffentlichung filmmusikalischer “Klassiker”, wie z.B. die Filmmusiken von Karl-Ernst Sasse und Rolf Wilhelm, als auch Soundtracks zu aktuellen Film- und Kinoproduktionen in enger Zusammenarbeit mit den Komponisten.




John Elborg
Geschäftsführer

Kurioserweise am selben Tag geboren wie Richard Kummerfeldt, allerdings einige Jahre später. Musikbegeistert mit besonderer Liebe zu Prokofiev, Schostakovich und Mahler. Dank Morricone, Korngold und Rozsa schon sehr früh mit dem besonderen Virus der Filmmusik infiziert. Verheiratet und stolzer Vater zweier Kinder.




Mike Beilfuß
Ausführender Produzent

Geboren am 5. September 1977 in der Freien Hansestadt Bremen. Studium der Geschichte, Musikwissenschaften und Philosophie. Nach langjähriger Autorentätigkeit für das Schweizer Filmmusikmagazin „The Film Music Journal“ erfolgte im Jahr 2005 die Übernahme des Magazins, die Herausgeberschaft und Chefredakteurstätigkeit, eine Verlagerung des Sitzes aus der Schweiz nach Norddeutschland und die Umbenennung in “Cinema Musica”. Mittlerweile ist die „Cinema Musica“ das einzige europäische Fachmagazin für Filmmusik. Neben der engen Zusammenarbeit mit dem Label Alhambra Records, begann im Jahre 2006 auch die freie redaktionelle Betreuung der Filmmusikseiten des österreichischen Filmmagazins „ray“.

Seit 2007 schreibt Mike Beilfuß nicht nur als freier Filmkritiker für die Bremer Tageszeitung Weser Kurier, sondern auch für das zweiwöchentlich erscheinende Filmfachmagazin „film-dienst“. Als Mitglied des Verbandes der Deutschen Filmkritik und seit 2008 auch ständiger Juror des Preises der Deutschen Schallplattenkritik in der Sektion Filmmusik tätig.

Der Filmmusikvirus, mit dem alles begonnen hat, infizierte Mike Beilfuß mit fünf Filmen in etwa zur gleichen Zeit, irgendwann um das Jahr 1995: der grandiose Einsatz des Canons von Johan Pachelbel in Robert Redfords Ordinary People, die wunderschöne Musik von Richard Robbins zu James Ivorys The Remains of the Day, Georges Delerues elegische Musik zu A Summer Story, einer in Deutschland weitgehend unbekannten Verfilmung eines Romans von John Galsworthy noch einmal der Truffaut-Romantiker Georges Delerue mit seiner pompösen Musik zu Philippe de Brocas Revolutionsepos Chouans und, nicht zuletzt, Dieter Schleips ungemein gefühlvolle Komposition zu Martin Enlens Roula, die vielleicht schönste deutsche Filmmusik der 90er Jahre.




Markus Mahlke
Editing und Klangrestaurierung

Geboren am 28.02.1971 in Bad Oldesloe, Schleswig Holstein. Durch die Eltern und eine Musiklehrerin, die ihre Begeisterung für Musik vermitteln konnte bereits sehr frühe Begeisterung für sogenannte “klassische” Musik, insbesondere aus der Ära der späten Klassik und der Romantik und ganz besonders Beethoven, Gustav Mahler und Richard Wagner.

Als Star Wars-Fan der dritten Generation werden die Filmmusik-LPs lange vor dem ersten Kinogang erstanden und die Faszination mit der Filmmusik nimmt zu Beginn der achtziger Jahre ihren unaufhaltsamen Lauf.

Mitte der neunziger Jahre beginnt mit der wachsenden Faszination für historische Aufnahmen vor allem aus dem Bereich der “klassischen” Musik das Interesse an der Restaurierung alter Aufnahmen und auch der Überspielung von analogen Tonträgern wie LP und MC auf CD.

Zahllose Versuche formen zusammen mit den klanglichen Vorbildern der Restaurierungs-Meister Ward Marston und Mark Obert-Thorn die Philosophie, dass stets der Klang des Originals im Vordergrund stehen sollte und nicht die komplette Beseitung eines jeden Störfaktors zu Lasten des Klanges.
Diese Philosophie wird für die Label Alhambra Records und Tsunami aktiv gelebt.




Stefan Schlegel

Geboren am 6.3.1960 in Mössingen am Rande der schwäbischen Alb. Nach dem Abitur abgeschlossenes Studium der Anglistik und Altphilologie in der Universitätsstadt Tübingen. Seit 1986 Mitinhaber und Betreiber des traditionsreichen 240 Plätze-Kinos “Lichtspiele Mössingen”, über das vor wenigen Jahren auch ein eigenes Buch veröffentlicht wurde.

Filmische Sozialisation und erste Begegnung mit der Filmmusik schon von Kindesbeinen an im elterlichen Kino. Erste prägende Erfahrung die unvergesslichen Karl May-Musiken von Martin Böttcher, ohne die sich die bis heute währende außergewöhnliche Filmmusikleidenschaft wohl nie in diesem Maße hätte entwickeln können. Die bald darauf einsetzende Faszination durch Scores von Golden Age-Komponisten wie Korngold, Rozsa und Herrmann öffnete ab Ende der 70er Jahre auch ein Tor für die klassische Musik, vor allem hinsichtlich Spätromantik und Oper. Ganz besonderes Engagement für die von vielen Sammlern oft vernachlässigte klassische französische und italienische Filmmusik – gerade in Bezug auf letztere für zukünftige Alhambra-CD-Produktionen organisatorisch tätig.

Seit Mitte der 90er Jahre schrieb er zunächst Soundtrack-Rezensionen für Jordan Jurtschaks “Scoretime”, danach auch längere Texte und Interviews für das Schweizer “Film Music Journal” sowie das jetzige Nachfolgemagazin “Cinema Musica” und Booklet-Texte für die Rolf Wilhelm CD-Edition von Alhambra-Records.